Archive for January, 2012


Europäische Anlagen

Written by admin
January 26th, 2012

Die europäischen Finanzmärkte sind im abgelaufenen Jahr wegen der Schuldenkrise stark unter Beschuß geraten. Für Anleger wahrlich kein vertrauenserweckendes Umfeld.

Unsicherheit und Risiko sind deutlich gestiegen. Ein Zeichen dafür ist anhaltende Umschichtung von den europäischen Aktienmärkten auf risikolose Papiere, deren Nachfrage weiter anhält. Wenn den Staatspapieren aber wie in den vergangenen Jahrzehnten auch künftig der Ruf als risikolose und doch lohnende Geldanlagen erhalten bleiben soll, müssen die Regierungen wie oben erwähnt eine neue Vertrauensbasis schaffen, das heißt, ihre Verschuldung in den Griff bekommen und die Anleihen entsprechend den geänderten Anforderungen der Märkte neu gestalten. Das Misstrauen hat mit der Realwirtschaft auch die europäischen Aktienmärkte erfasst.

Die Rolle der EZB

Die Europäische Zentralbank hat sich im Verlauf der Finanzkrise immer weiter von ihren selbst auferlegten Regeln entfernt. Seit Monaten erwirbt sie auf dem Sekundärmarkt Unmengen an Staatsanleihen bedrohter Euro-Staaten und unterwirft sich damit dem Willen der Regierungen (allen voran der Regierung in Deutschland und Frankreich) und verliert zunehmend ihre Unabhängigkeit von der Politik, was in Mittel- und Nordeuropa immer öfter kritisiert wird, während in den südeuropäischen Ländern die politische Einvernahme der Zentralbanken vor Einführung des Euro üblich war.

Die private systematische Finanzplanung

Written by admin
January 26th, 2012

Die Ziele der Finanzplanung im privaten Haushalt und im Unternehmen

Der Unterschied zwischen der Finanzplanung von Unternehmen und privaten Haushalten liegt in den verschiedenartigen Zielsetzungen.
Das Unternehmen plant seine Finanzen mit Blick auf die Gewinnerzielung. Der Geldbedarf fließt in den Umsatz und andere Geschäftstätigkeiten. Rentabilität gehört mit zu den Maßstäben der unternehmerischen Finanzplanung.
Der private Haushalt plant seine Finanzen um seinen Konsum zu vollziehen oder zu erhöhen und Geld für die Absicherung von Lebensrisiken zu haben. Oft dient die Finanzplanung aber auch dazu sich erstmals einen Überblick über die eigene Finanzkraft zu machen. Diese Überlegung steht an, wenn die Gefahr der Überschuldung gegeben ist oder ansteht.

Die planlose Finanzierung

Beim Aufbau eines Vermögens oder bei der Sicherung des Vermögens, aber auch bei einem größeren privaten Geldbedarf geht der Privatmann ohne genaue Kenntnisse der eigenen finanziellen Situation und ohne Plan vor. Die finanzielle Situation wird nach dem Bedarf gesehen. Es sind isolierte Entscheidungen. Ein finanzieller Gesamtplan für die Anlage-, die Vorsorge-, und die Finanzierungstrategie fehlt.

Die systematische Finanzplanung

Sie wird von Finanzberatern für den privaten Verbraucher nach dessen Zielsetzung erstellt.
Daten über die finanzielle Situation werden erhoben und die Analyse ergibt dann die finanzielle Situation und Planung und gibt einen Blick auf die zukünftige Erwartung. Dann werden Empfehlungen, die auf dem Finanzplan aufbauen gegeben.

Welche Versicherungen sind wichtig?

Written by admin
January 26th, 2012

Versicherungen werden dazu abgeschlossen, um sich – und seine Mitmenschen – vor den finanziellen Folgen einer Krise zu sichern. Manche Versicherungen sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben: die Krankenversicherung, die Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung für Arbeitnehmer, oder die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für Fahrzeughalter sind die bekanntesten Beispiele.

Andere Versicherungen bleiben dem Gutdünken des einzelnen Staatsbürgers überlassen. Er muss entscheiden, welchen Versicherungsschutz er für sich und seine Familie wählen wird. Der Versicherungsagent möchte am liebsten, dass der Kunde sich gegen jede Bagatelle versichern würde. Aber selbstverständlich hat jeder Versicherungsvertrag seine Kosten, die das monatliche Haushaltsbudget belasten.

Welche Versicherungen sind wirklich nötig?

Vor Abschluss eines Versicherungsvertrages sollte man zuerst einmal das wirkliche Risiko erwägen – und die persönlichen finanziellen Konsequenzen im Schadensfall. Eine Vollkasko-Versicherung für den Neuwagen, der mit einem Darlehen finanziert wurde, ist anzuraten – bei der fünfzehn Jahre alten Klapperkiste sollte man jedoch darauf verzichten.

Die wichtigste “freiwillige” Versicherung in Deutschland ist immer die private Haftpflichtversicherung. Diese relativ günstige Versicherung schützt vor der finanziellen Verantwortung für Schäden, die in Millionenhöhe gehen könnten. Wer eine Familie zu versorgen hat, sollte diese mit einer Lebensversicherung (eventuell einer Risiko-Lebensversicherung zur Reduzierung der Beiträge) und einer Unfallversicherung gegen einen etwaigen Einkommensverlust absichern. An nächster Stelle stehen Rechtsschutz- und Hausratsversicherung, die die wirklich wertvollen Gegenstände im Haushalt mit einschliessen sollte.